Ich stehe vor dem Aufzug und drücke den Knopf.
Er leuchtet.
Ein paar Sekunden später drücke ich noch einmal.
Nicht, weil ich glaube, dass es dadurch schneller geht. Ich weiß genau, dass der zweite Druck überhaupt nichts verändert.
Trotzdem mache ich es.
Als müsste ich dem Aufzug noch einmal kurz mitteilen, dass ich es wirklich ernst meine.
Ich habe sogar versucht, es bewusst nicht zu tun.
Knopf drücken. Hände in die Taschen. Einfach warten.
Erstaunlich schwer.
Denn irgendwie fühlt sich der zweite Druck wenigstens nach Aktivität an. Nach dem kleinen Gefühl, noch etwas beeinflussen zu können.
Dabei leuchtet der Knopf längst.
Der Aufzug kommt, wann er kommt.
Und nächste Woche drücke ich wahrscheinlich trotzdem wieder zweimal.