Lieber Lars Klingbeil, Sie reden immer von Gerechtigkeit und der Umverteilung des Wohlstandes. Hören Sie damit bitte auf.
Nach 1 Jahr Ministeramt sichern Sie sich einen Pensionsanspruch, der für einen Arbeitnehmer nach 40 Jahren Arbeit unerreichbar ist.
300.000 € Jahresgehalt.
Automatisch steigende Diäten trotz defizitärem Haushalt.
Lebenslange Pension.
Und das alles ohne unternehmerische Verantwortung.
Ohne persönliches Risiko.
Ohne Haftung.
In der freien Wirtschaft hätten Sie diesen Job nicht bekommen.
Kein Assessment-Center.
Kein Auswahlverfahren.
Kein Unternehmen hätte Sie zum CFO gemacht.
Aber in Deutschland reicht ein Parteibuch, um 1 Billion Euro Steuergeld zu managen.
Und dann sprechen Sie von „Gerechtigkeit“?
Sie fordern:
Höhere Erbschaftsteuer
Vermögensteuer
Neue Kapitalertragssteuern
Immer mehr.
Immer höher.
Immer vom Geld anderer, das schon mehrfach versteuert wurde.
Als Unternehmer sage ich Ihnen:
Deutschland hat kein Einnahmen-Problem.
Der Staat nimmt rund 1 Billion Euro pro Jahr ein.
Sie haben ein Ausgaben-Problem.
Allein die Gehaltskosten aller Staatsbediensteten: Dafür zahlen wir im Jahr fast 400 Milliarden Euro.
40 % Personalkosten.
Das wäre für kein Unternehmen tragbar.
Wer permanent neue Steuern fordert, anstatt zu reformieren und zu restrukturieren, der kann nicht mit Geld umgehen.
Jeder Unternehmer haftet mit seinem Vermögen.
Jeder Mittelständler kämpft um seine Existenz.
Sie?
Haften für nichts.
Riskieren nichts.
Fordern alles.
Und genau das zerstört Vertrauen.
Ich sage es klar:
Diese Doppelmoral ist gefährlich für unser Land.
Verantwortung muss Konsequenzen haben.
Politik darf kein Selbstbedienungsladen sein.
Sonst verlieren wir das, was Deutschland stark gemacht hat:
Das Unternehmertum.
Und dann verlieren wir alles.
#leadership