Die letzten Monate waren so absurd, dass ich sie selbst kaum glaube.
Ich schreibe das hier ehrlich gesagt vor allem für mich. Weil ich Angst habe, dass ich in zwei Jahren vergesse, wie wenig davon selbstverständlich war.
Was passiert ist:
Bachelor fertig.
Job beendet.
Neue Stelle bei Momentum.
Deutscher Projektmanagement Champion.
Einen Porsche abgeholt.
Zum ersten Mal Privatjet geflogen.
Über einen Monat China. Dazu Hongkong und Südkorea.
Und Freundschaften, die tiefer sind als alles, was ich mir mit 18 hätte vorstellen können.
Alles in einem Zeitraum, in dem manche noch überlegen, ob sie das Semester schaffen.
Und jetzt der Teil, den ich nicht auslassen will.
Der Porsche ist nicht meiner. Ich durfte ihn abholen, mehr nicht.
Und im Privatjet saß ich, weil mich jemand mitgenommen hat.
Die Wochen in China waren keine Belohnung, sondern eine Flucht. Ich bin losgeflogen, um herauszufinden, was ich als Nächstes machen will.
Ich bin ohne Antwort zurückgekommen.
Und der Titel fühlt sich heute deutlich kleiner an als am Tag danach.
Was tatsächlich hängen geblieben ist, ist der langweiligste Punkt auf der Liste.
Die Freundschaften.
Der Rest ist eine gute Geschichte. Die Menschen sind das Leben.
Ich weiß, wie so ein Post klingen kann. Deswegen sage ich es klar:
Ich hatte verdammt viel Glück. Und verdammt viele Menschen, die mir Türen aufgehalten haben.
Danke dafür. Ernsthaft.
Wie war euer Jahr? Und welcher Punkt auf eurer Liste ist der, der wirklich zählt?